Intelligente Systeme bieten mehr Sicherheit und bessere Ausnutzung

Die vielen verschiedenen Sicherungssysteme, die es heute auf dem Markt gibt, sind in der Regel so konzipiert, dass die Nutzer sie selber bedienen können und auf die vom System generierten Daten und Informationen selber zurückgreifen können. 

So muss der Nutzer eines Videosystems bei einer bestimmten Handlung die Videoaufzeichnungen von allen beteiligten Kameras sichten, die das Geschehnis aufgezeichnet haben könnten. Bei Installationen mit über 100 Kameras ist eine derartige Aufgabe mit einer langen Suche verbunden, welches sehr viel Zeit erfordert und eine monotone Arbeit ist. 

Durch einen relativ einfachen Ausbau des vorhandenen Sicherungssystems des Unternehmens kann das gesamte System „intelligenter“ arbeiten, indem bei anormalen Geschehnissen automatisch eine Warnung ausgesandt wird oder nähere Informationen zu einem Geschehnis zur Verfügung gestellt werden. 

Intelligente, auf Verhalten basierte Videoanalyse

Um eine vorhandene Kamerainstallation „intelligenter“ zu machen, muss man nicht unbedingt eine komplett neue Lösung installieren. Als Zusatz zur vorhandenen Kamerainstallation kann man eine Softwarelösung integrieren, die Änderungen im Videobild direkt von den Videokameras aus überwacht. 

Die „intelligente” Software lernt mit der Zeit das Verhalten, d.h. die wiederholten Pixeländerungen im Videobild eines gegebenen Bereichs, der von der Videokamera überwacht wird. Das normale Verhalten wird gespeichert und löst mit der Zeit keinen Alarm aus. Falls jedoch eine Änderung eintritt, d.h. ein anormales Verhalten, gibt das intelligente System dem Wachpersonal automatisch Bescheid. Hierzu einige Beispiele:

  • Eine Gebäudefassade, an der auf dem Normalbild keine Aufwärtsbewegung an der Wand stattfindet. Dann wird eine Leiter an die Gebäudewand gestellt, was vom intelligenten System als ein anormales Verhalten registriert wird. Es wird automatisch ein Alarm an das Wachpersonal weitergeleitet, das dieses Geschehnis genauer untersucht. 
  • Ein Bahnsteig auf einem Bahnhof, wo das normale Bild Menschen auf dem Weg von und zu den Bahnsteigen anzeigt. Unter einigen Personen entsteht ein Tumult, und eine Person wird auf die Gleise geschubst, was von dem intelligenten System als ein anormales Verhalten registriert wird. Auch hier geht ein automatischer Alarm bei den zuständigen Wachleuten und den Nutzern des Systems ein. 
  • Ein Gang in einem Flughafengebäude, wo das normale Bild aus Reisenden und Flughafenpersonal besteht, die auf dem Gang entlanggehen. Es wird ein Objekt mit der Form einer Tasche oder einer Kiste hinterlassen, was von dem intelligenten System als ein anormales Verhalten registriert wird. Der Alarm wird automatisch ausgelöst. 

Für diese intelligente Lösung gibt es viele Beispiele, wann bei anormalem Verhalten automatisch ein Alarm beim Wachpersonal ausgelöst werden kann. Das Entscheidende dabei ist, dass das System die Wachleute davon befreit, konstant alle Videokameras zu überwachen. Das intelligente System warnt automatisch, wenn ein anormales Geschehnis eine Einschätzung der Lage seitens der Wachleute erfordert. 

Die intelligente Lösung kann in vielen Bereichen angewandt werden, zum Beispiel:

  • Überwachung von Straßenverkehr sowie von Eisenbahnbereichen und Bahnübergängen
  • Betrieb an wichtigen Gebäuden, z.B. öffentliche Gebäude und Regierungsgebäude
  • Museen um anormales Verhalten an Kunstwerken zu überwachen
  • Flughäfen, Fähranleger und Häfen
  • Der Energiesektor mit Überwachung von Hochrisiko-Bereichen, z.B. bei Elektrizitätswerken und Kraftwerken
  • Grenzübergänge, Botschaften und Militärgebiete
  • Banken und Wertzentralen 
  • Aufklärung von Verbrechen.

Unsichtbare Perimetersicherung

Es ist ebenfalls möglich, die vorhandene Sicherungslösung um diskrete oder unsichtbare Sensoren zu erweitern, die zur verbesserten Überwachung eines Gebäudeperimeters beitragen. 

Ein Beispiel hierfür ist der Wunsch eines Unternehmens, eine Alarmwarnung zu erhalten, falls unbefugte Personen eine Außenfläche überqueren oder zu nah an ein Gebäude herankommen. 

Diskrete Lösungen für eine automatische Warnung können folgendermaßen aussehen:

  • ein unterirdisches Sensorkabel, das Alarm schlägt, wenn eine Person (oder ein PKW) einen Außenbereich überquert. Das Kabel registriert die Bewegung und kann zudem über die dazugehörige Software in Bereiche aufgeteilt werden, sodass je nach betretenem Außenbereich unterschiedliche Alarme ausgelöst werden. 
  • Laserscanner können so montiert werden, dass sie eine unsichtbare Laserzone projizieren, z.B. an einer Gebäudewand entlang. Falls diese Zone von einer Person durchbrochen wird, wird sowohl ein akustischer Alarm ausgelöst als auch ein Systemalarm im Kontrollraum des Wachpersonals. 

Die „unsichtbaren“ Warnsysteme sind ideal, um die Überwachungs- und Kontrollarbeit des Wachpersonals zu erleichtern, und können in vielen Bereichen angewandt werden. Beispiele hierfür sind:

  • Überwachung von Außenflächen bei Hochrisikogebäuden,
  • Museen und Ausstellungen, 
  • Gefahrenzonen.

Lesen Sie mehr über die Möglichkeiten und die vielen Anwendungsgebiete für Alarmanlagen unter BRSLabs und PB Telemetrie.