Zutrittskontrolle – das Schlüsselelement bei der Gebäudesicherung

Ein modernes Zutrittskontrollsystem muss zusätzlich zum Sichern von Gebäuden und Menschen ein flexibles System sein, das sich der Entwicklung und dem dynamischen Alltag im Unternehmen anpasst. 

Neben der Sicherung gegen unbefugten Zutritt und Diebstahl gewährleistet ein modernes Zutrittskontrollsystem einen hohen Grad an Sicherheit, wobei man die Sicherheitsprozedur und Sicherheitsniveaus anpassen kann. Zudem werden auch viele Informationen an die Nutzer des Systems und die Sicherheitsorganisation weitergeleitet, wenn Aktivitäten, Geschehnisse und Alarme registriert werden. 

Ein offenes System mit vielen Möglichkeiten trotz des hohen Sicherheitsniveaus

Genau wie bei vielen anderen IT-Systemen, bei denen der Entwicklungstrend Richtung Offenheit, Standardisierung und Integration mit der Umwelt geht, haben sich die Zugangskontrollsysteme der „geschlossenen Welt“ abgewandt und sind zu Systemen geworden, die die Integration mit den IT-Systemen in der Umgebung ermöglichen. Hierbei werden die Daten des Systems und die Informationen zur Sicherheit des Gebäudes in nützliches Wissen umgesetzt, welches zu einem optimierten Facility-Management beitragen kann und einen Beitrag zum Energiesparen leisten kann.

Heute ergreifen viele Unternehmen die Möglichkeit, das Zutrittskontrollsystem mit dem Mitarbeitersystem zu integrieren, sodass die Informationen zu den Personen in den beiden Systemen aufeinander abgestimmt sind, welches die Verwaltung vereinfacht. 

Auch eine Integration zwischen dem Zutrittskontrollsystem, der Raumbeleuchtung und der Alarmzentrale wird häufig gesehen. Hierbei wird die Lichtstärke in einem Raum automatisch reguliert, wenn keine Personenaktivitäten stattfinden. Anschließend wird das Licht ganz aus- und der Einbruchalarm eingeschaltet. Dies ermöglicht ein optimales Maß an Sicherheit und entfernt viele der manuellen Ein- und Ausschaltvorgänge sowie das Risiko einer fehlerhaften Bedienung des Alarmpanels. 

Kartenbesitzer und Zugang

Heute besteht die Tendenz, ältere Zutrittskarten mit Magnetstreifen durch Zutrittskarten zu ersetzen, die über einen Chip zusammen mit berührungslosen Kartenlesern benutzt werden können. Der Kartenleser kann die Zutrittskarte entweder über einen größeren Abstand hinweg lesen oder die Eingabe eines PIN-Codes verlangen. Um den Schutz vor Kartenmissbrauch durch Unbefugte zu erhöhen, kann man einfach biometrische Leser anschließen, die z.B. Fingerabdrücke lesen. 

Die Kartenbesitzer-Datenbank in einem modernen Zutrittskontrollsystem enthält alle registrierten Kartenbesitzer, wobei die Zutrittskriterien und die Rechte angeführt sind. Oftmals ist zusätzlich zu den personenbezogenen Informationen ein Foto der Person dabei, welches auf die Zugangskarte gedruckt werden kann und zudem auf der Benutzerfläche des Systems angezeigt wird, wenn die jeweilige Person den Kartenleser am Haupteingang des Gebäudes oder an bestimmten Türen benutzt. 

Berichte und Analysen 

Mit einem modernen Zutrittskontrollsystem hat man eine Reihe Standardberichte zur Verfügung, die durch eine einfache Bedienung seitens des Nutzers generiert und in einem offenen Dateiformat, z.B. als PDF, geteilt werden können. Man kann Berichte extrahieren, die den täglichen Zugang durch die Türen und den Betrieb in Bereichen des Gebäudes dokumentieren. Bei einer Suche kann z.B. ein Bericht extrahiert werden, der zeigt, wer durch eine bestimmte Tür Zutritt gehabt hat. Er zeigt auch, welchen Weg eine bestimmte Person durch das gesamte Gebäude in einem festgelegten Zeitraum zurückgelegt hat. 

Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten und die vielen Funktionsbereiche mit Zugangskontrolle unter Lenel OnGuard.